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ibw - Institut für berufliche Wirklichkeit

 

Andrea Rothaug 

Business Coach
Beratung. Coaching. Seminare

 

Schwerpunkt:

Stressbewältigung // Burn Out-Prävention // Krisenmanagement // berufliche Veränderungsprozesse

 

Das Coaching im ibw erfolgt jeweils Montag und/oder nach Absprache. 

 

Sie erreichen mich tagsüber telefonisch, mobil unter 01 77- 866 05 90. 

Ihre Anfrage können Sie mir auch bequem über das Kontaktformular senden. 

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Fahren Sie auch schon auf Reserve? Ist Ihr Akku langsam leer? Sätze wie diese sind Ihnen bekannt? „Ich kann nicht mehr!“

„So kann das nicht weitergehen!“, „Ich will nur noch weg!“, „Lass mich bloß in Ruhe!“, „Ich muss einfach mal allein sein!“, „Ich schaff das nicht!“ 

 

Hektik, Zeitnot und große Verantwortung prägen unseren Lebens- und Arbeitsalltag. Ob Kreativer oder Hochleistungsmanager - Jeder von uns bewegt sich in einem Rahmen von eigenem Anspruch und beruflicher Wirklichkeit, um optimale Leistungen zu erbringen. Was bleibt, ist oft ein Gefühl der Ohnmacht, von Überforderung sowie körperlicher und seelischer Erschöpfung oder Anspannung. Unzufriedenheit, Krankheit, zwischenmenschliche Konflikte und das Gefühl „ausgebrannt“ zu sein, sind negative Folgen dieser Belastungen. 

 

Erschöpft ist jeder irgendwann. Aber wo ist die Grenze zum Burn-out? 

 

Was kann man aushalten und was passiert, wenn man diese Grenze überschreitet? Die Grenze liegt bei jedem woanders. Es gibt Menschen, die brechen nicht zusammen. Sie wissen genau, wie weit sie gehen können und verweigern ab irgendeinem Punkt ihre Mitarbeit. 

Burn-out Patienten sind anders. Sie sind häufig Perfektionisten und glauben möglicherweise fest daran, dass sie das, was sie tun, tun müssen. Dass es keinen anderen Weg gibt.

 

Der Zusammenbruch kommt oft aus heiterem Himmel. Meist durch den berühmten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Ein Streit mit Vorgesetzten, die schlechte Zensur des Kindes, ein Schaden am Auto. Vielleicht kommt es zum Heulkrampf, vielleicht stehen Sie auch nur reglos im Raum, fühlen sich traurig, leer, hilflos. Vielleicht sitzen im  Sie Auto und wissen nicht mehr wie sie es starten müssen, oder sie stehen vor dem Spiegel und haben scheinbar vergessen, wie man sich die Zähne putzt. Nichts geht mehr.

 

Wie Sie wieder gesund werden, hängt von vielen Faktoren ab.

Manchen hilft eine Kur. Andere brauchen eine längere Auszeit, Therapie und Coaching, um ihr Leben aktiv umzugestalten. 

Verbannen Sie Stressauslöser aus Ihrem Alltag. Die, die Sie nicht ausschalten können, müssen umstrukturiert werden. Nehmen Sie die Hilfe von Coaches und Psychotherapeuten in Anspruch, wenn Sie nicht weiter wissen. Wer einen Burn-out erleidet, ist kein Drückeberger. Besonders häufig trifft es die überdurchschnittlich hilfsbereiten und leistungsorientierten Menschen. Kurieren Sie sich aus, ändern Sie Ihr Leben. Machen Sie sich klar, dass das was Sie bisher gelebt haben, so nicht mehr machbar ist. Wenn Sie Ihre Erkrankung ignorieren, laufen Sie Gefahr dauerhaft arbeitsunfähig zu werden. Sehen Sie den Burn-out als Chance für ein besseres Leben. Wir helfen Ihnen dabei. Lernen Sie, auf Ihren Körper zu hören. Zum Beispiel durch Entspannungstechniken und geregelten Sport ohne Leistungsdruck. Sie werden spüren, wie Ihre Kraft und die Fähigkeiten, die Sie auszeichnen wieder zurückkehren.

 

Coaching - was ist das?

Coaching ist professionelle Unterstützung, um gezielt an Problemen, schwierigen Entscheidungen oder Zielen zu arbeiten. Es ist Einzelarbeit an privaten und beruflichen Problemen. Beim Coaching geht es darum, dem Klienten zu helfen, seine Probleme zu sortieren, Lösungen zu finden und Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden sowie diese zu nutzen. Dabei ist Coaching für mich keine »Hauruckverfahren«, um alle Probleme schnell lösen zu können. Es ist Hilfe zur Selbsthilfe und braucht manchmal auch Zeit.


Coaching ist keine Beratung. In der Beratung weiß der Berater das, was der Klient nicht weiß. Der Klient schildert sein Problem und der Berater liefert die Lösung. Der Coach hingegen geht davon aus, dass der Klient die für ihn beste Lösung nur selbst entwickeln kann. Der Coach hilft dem Klienten hierbei - dabei können natürlich im Einzelfall auch Beratungselemente vorkommen.


Coaching ist auch keine Psychotherapie. Psychotherapie beschäftigt sich im Gegensatz zum Coaching mit psychischen Erkrankungen. In Einzelfällen kann Coaching in psychotherapeutisches Arbeiten übergehen.


Wie läuft ein Coaching ab?

In der Regel dauern Coaching-Gespräche 1 - 2 Stunden. Am Anfang wird geklärt, was genau das Anliegen des Klienten ist. Darauf aufbauend entwickelt sich jedes Coaching individuell.
Einige Klienten wünschen nur einmalige, konkrete Unterstützung bei einem speziellen Problem, andere suchen eine Begleitung über einen längeren Zeitraum, in einer schwierigen Lebensphase. Die Auswahl der Mittel - NLP, Gespräch, Strukturaufstellung oder auch Energiearbeit - erfolgt in Abhängigkeit vom jeweiligen Thema und immer in Abstimmung mit dem Klienten.


Wer darf Coachen und wer Psychotherapie ausüben?

Psychotherapie ist in Deutschland entsprechend qualifizierten Fachärzten, psychologischen Psychotherapeuten und Heilpraktikern (Psychotherapie) vorbehalten. Coachen oder psychologisch beraten darf jeder - unabhängig von seiner Qualifikation. 

 

Einen guten Coach erkennen sie an den folgenden Punkten: 

-Ein Coach hört Ihnen zu und versteht Sie (Empathie)

-Ein Coach stellt Ihnen Fragen, die Sie zu Nachdenken anregen

-Ein Coach findet mit Ihnen Lösungen und vertraut Ihren Fähigkeiten.

-Der Coach darf dem Klienten keine Entscheidungen "abnehmen" oder ihn aus der Verantwortung für sein Handeln entlassen.

-Er benötigt fundierte Erfahrung in Coachingtechniken (z.B. NLP, Strukturaufstellung, etc.)

-Für den Fall, dass auch psychotherapeutische Arbeit erfolgt, benötigt der Coach / Therapeut eine entsprechende therapeutische Zusatzqualifikation (z.B. Hypnose) und die Erlaubnis Psychotherapie auszuüben. 

 

Gibt es ein Vorgespräch?

Gerne stehe ich Ihnen vorab telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung, um Ihre weiteren Fragen zu beantworten und um ggf. den ersten Termin mit Ihnen abzustimmen. Ein solches Vorgespräch ist selbstverständlich kostenlos.


Was kostet Coaching?

Die Preise für Coaching schwanken zwischen ca. 30-300 Euro. Ich orientiere mich bei meinen Preisen für Privatklienten an den in der Psychotherapie üblichen Sätzen. Eine Berufs-Coaching-Stunde kostet bei mir 65 Euro (inkl. Mwst). GeringverdienerInnen komme ich aus Kulanz im Einzelfall entgegen. Wird das Coaching vom Arbeitsamt bezahlt, arbeite ich zu den dort üblichen Sätzen. Anmeldungen sind verbindlich. Absagen bis zu 48 Std. (Arbeitstage!) vorher sind kostenfrei möglich. Bei späteren Absagen wird ein Ausfallhonorar (50€) fällig.

 

Zahlt die Krankenkasse?

Einzelne private Krankenkassen übernehmen die Kosten, wenn es sich um Psychotherapie handelt. Dieser Sachverhalt ist bei meiner Leistung nicht gegeben. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse, ob Sie in Ihrem Fall die Kosten für ein solches Präventions-Coaching erstattet bekommen.

 

Walk & Talk

Coaching muss nicht immer in geschlossenen Räumen stattfinden. Wie wäre es mit einem Spaziergang? Kennen Sie es nicht auch, dass Sie manchmal das Gefühl haben, 'in Bewegung' besser denken zu können? Sie haben Recht, denn Bewegung vertieft die Atmung und wir nehmen mehr Sauerstoff auf. Dies und der Bewegungsablauf führen dazu, dass das Gehirn angeregt wird. Probieren Sie es aus! Wo Sie das Coaching mit einem Spaziergang verbinden, können wir (innerhalb des Hamburger Stadtgebietes) nach Ihren Wünschen verabreden. Ob Stadtpark oder Alster, Elbe oder Volkspark. Vielleicht auch einfach die nächste Grünanlage in der Nähe Ihres Büros... 

 

Beratung:

Hier erlangen Sie notwendiges Wissen über die physiologischen und psychologischen Grundlagen von Stress und entwickeln geeignete individuelle Strategien zur Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe. Im Gespräch bekommen Sie praxisbezogene Anregungen, mit deren Hilfe Sie Ihr inneres Gleichgewicht stärken und Ihre Verhaltenskompetenzen für Belastungssituationen erweitern können.

 

Der Burn-out Verlauf

Wer ausbrennt, muss einmal entflammt gewesen sein"

Zu den Hauptgruppen von Burnout-Betroffenen zählen Helferberufe, Lehrer, Frauen in Doppelbelastungen, Mitarbeiter in der Verwaltung. Man findet aber auch Anwälte, Polizisten, Manager und Sekretärinnen darunter. Letztlich ist kein Berufsfeld und keine Person davor gefeit. Zunächst wirkt alles meist ganz harmlos: Wer sich eine Woche lang schlapp fühlt, keine Lust hat, zur Arbeit zu gehen und allgemein lustlos ist, muss zwar noch lange nicht unter dem Burnout-Syndrom leiden - es kann aber der Anfang sein.

Frühphase: 

In der Frühphase tauchen typischerweise die folgenden Symptome auf:

-Sehr starkes Engagement für berufliche Ziele, evtl. manische Züge

-Hyperaktivität (Überdrehtheit) oder emotionales Überengagement

-Freiwillige unbezahlte Mehrarbeit, sehr viele Überstunden

-Gefühl der Unentbehrlichkeit

-Nie Zeit haben für z.B. Sport, Freunde, Familie

-Verleugnung eigener Bedürfnisse (z.B. "Ich komme mit 5 Std. Schlaf aus")


Dies hat zur Folge, dass nach der sehr aktiven Phase der Energielevel rapide nach unten geht und sich erste Erschöpfungszustände zeigen. I

 

Hauptphase:

In den späteren Burnoutphasen treten dann z.B. die folgenden Symptome auf:

-Unbestimmte Angst und Nervosität

-Plötzliche Stimmungsschwankungen

-Verringerte emotionale Belastbarkeit, wie z.B. über Kleinigkeiten in Tränen ausbrechen, Abstumpfung, Gefühl von Abgestorbensein und Leere

-Bitterkeit, Schwächegefühl, Hilflosigkeit und Ohnmachtsgefühle

-Die Grundstimmung wird nach außen aggressiver

-Schuldzuweisungen an andere oder "das System"

-Kompromissunfähigkeit

-Nörgeleien

-Konzentrations- und Gedächtnisschwäche

-Entscheidungsunfähigkeit

 

Zu den Kernsymptomen gehören:

Emotionale Erschöpfung: im Alltag werden keine Höhen und Tiefen mehr erlebt, sondern Gleichgültigkeit herrscht vor. 

Körperliche Erschöpfung: häufig wird die Burnout-Situation so lange ignoriert, bis erste körperliche Beschwerden auftreten. Dazu gehören psychosomatische Erkrankungen, etwa Herzprobleme, Magen- oder Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen oder Bandscheibenprobleme.

Die Symptome des "Ausbrennens" können anfangs häufig noch eine Zeit lang unterdrückt werden. Doch je länger der Zustand andauert, desto schwieriger wird es, die Belastung auszugleichen. Unbehandelt kann Burnout zu schweren Depressionen, körperlichen Erkrankungen oder zur Abhängigkeit von Suchtmitteln führen. Die Betroffenen sind am Ende häufig überhaupt nicht mehr in der Lage zu arbeiten, werden arbeitslos oder gehen früh in Rente.

Sich selbst helfen könnten Betroffene bereits dadurch, dass sie ihre Situation erkennen und etwas ändern – Hilfe im Frühstadium bieten auch VHS-Kurse und Einzelcoaching HIlfe. Oft stecken betroffene Menschen aber so tief in der Krise, dass sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten brauchen.

 

 

Andrea Rothaug

Business Coach